Moin, mein Name ist Esther.

 

In meiner Kindheit haben wir in Hamburg Hinkepott und Gummitwist gespielt. Sind zur Mutprobe im Paternoster bis ganz nach oben und ganz nach unten gefahren. Eine Kugel Eis hat 30 Pfennig gekostet. Am Steindamm gab es drei Kinos, ohne Super-Duper-Surround-System, aber mit Atmosphäre. Es war nicht alles besser, aber vieles hatte mehr Charme und Charakter. Warum wohl gibt es einen riesigen Markt für alte Dinge?

Hamburg hat sich im Laufe meines Lebens sehr verändert: Schicke Viertel sind abgewrackt und abgewrackte schick gemacht worden. Es gibt neue Straßenzüge, Stadtteile und U-Bahn-Linien. Die Verwandlung und das Wachstum sind aufregend und spannend.

Im Alltag bekommt man davon relativ wenig mit, läuft und fährt die immer gleichen Wege. Besucht man jedoch eine andere Stadt, besichtigt man dort Kirchen, durchstreift Museen, erklimmt Aussichtspunkte. Zumindest geht es mir so. Und wie gut kenne ich meine Heimatstadt? Längst nicht gut genug.

Kontorhäuser, Museen, Parks – ich will alles sehen und nehme alles mit. Schuten & Schnuten habe ich dafür als virtuelles Logbuch angelegt. So bekommst Du die Möglichkeit, an meinen Streifzügen teilzuhaben und vielleicht auch neue Facetten an Hamburg zu entdecken …

 

In diesem Sinne: Kamera umgetüddelt und Leinen los!